BEREICH 3 · BUSINESS CONTINUITY

Der Betrieb läuft weiter — auch wenn etwas nicht plangemäß läuft.

Wir bauen mit Ihnen die Strukturen, mit denen Sie Störungen, Krisen und Katastrophen überstehen — präventiv, im Ernstfall und im Wiederanlauf.

Womit wir arbeiten

  • Gemeinsame Workshops: „Welche Prozesse müssen wirklich abgesichert sein?“
  • Szenarien wie Ausfall einer Schlüsselperson, IT-Ausfall, regulatorische Änderung
  • Aufbau eines Krisen- oder Katastrophenmanagement-Systems
  • Notfall-Übungen und Tabletop-Simulationen
  • Begleitung nach einem Vorkommnis (Patient durch Geräte- oder Bedienfehler zu Schaden gekommen)

Format

Wir arbeiten in moderierten Workshop-Runden mit Ihrer Geschäftsleitung und den Prozessverantwortlichen — vor Ort oder online. Ergebnis: ein dokumentiertes BCM-Konzept, das im Audit besteht und im Ernstfall trägt.

Konditionen

Workshop-Pakete und BCM-Aufbau kalkulieren wir nach Umfang. Bei Verbindung mit dem Compliance-Aufbau (Bereich 4) lassen sich Synergien heben.

BCM-Erstgespräch buchen

In 30 Minuten klären wir, wo Ihre größten BCM-Lücken liegen — und wie ein gemeinsamer Workshop bei Ihnen aussehen würde.

Häufige Fragen

Ist Business Continuity Management gesetzlich vorgeschrieben?

Eine allgemeine gesetzliche Pflicht zum BCM gibt es für normale Unternehmen nicht. Für Betreiber kritischer Infrastrukturen und für Einrichtungen, die unter die Regelungen zur Cyber- und Resilienzsicherheit fallen, bestehen dagegen konkrete Vorgaben. Unabhängig davon greift die allgemeine Sorgfaltspflicht der Geschäftsführung: Wer absehbare Ausfallszenarien nicht vorbereitet, riskiert eine persönliche Haftung.

Was gehört in einen Krisenordner?

Alarmierungswege mit erreichbaren Nummern, Rollen und Vertretungen, eine Übersicht der zeitkritischen Prozesse mit ihrer maximal tolerierbaren Ausfallzeit, Notfallpläne für die wahrscheinlichsten Szenarien, Kommunikationsvorlagen und eine Liste der kritischen Dienstleister. Entscheidend ist weniger der Umfang als die Frage, ob er in der Nacht des Ereignisses auffindbar und ohne Einarbeitung benutzbar ist.

Wie lange dauert der Aufbau eines Business Continuity Managements?

Für eine kleine oder mittlere Einrichtung rechnen wir mit einigen Monaten bis zum ersten belastbaren Stand: Analyse der kritischen Prozesse, Festlegung der Wiederanlaufziele, Notfallpläne, dann eine erste Übung. Der größte Fehler ist, mit einem umfassenden Handbuch zu starten statt mit den drei Szenarien, die Sie wirklich treffen können.